Hof Scharrlberg am Samstag, 19. September, von 11 bis 16 Uhr in Bispingen, Am Scharrlberg 13.
Einmal noch in 2026: Kunstnachmittag
Unbefangen betrachtet ist Natur Kunst und Kunst in der Natur sind die Luftikusse, mit denen Bettina Mileta im August staunen ließ. Jetzt zeigen Annette Lück-Lerche und Barnabas Herrmann ihre Arbeiten und der Schriftsteller René Gröger wird Passagen aus seinem bald erscheinenden Buch lesen.
Mit den drei Künstlern endet die Stipendium-Saison 2026 der Atelier-Stiftung Kunst und Natur. In den vergangenen vier Wochen des Residenzstipendiums wurde intensiv und atelierfüllend gearbeitet.
Nun laden Künstler und Stiftung herzlich ein, den Kunstnachmittag auf Hof Scharrberg zu besuchen. Und wieder gilt: Es gibt zu sehen und zu hören beim Kunstnachmittag auf Hof Scharrlberg am Samstag, 19. September, von 11 bis 16 Uhr in Bispingen, Am Scharrlberg 13.
Neugierige, zufällig Vorbeikommende und auch „Fachpublikum“ – alle Interessierten sind willkommen. Es wartet ein spannender Austausch mit den Künstlern, für alle stehen Gebäck und Getränke bereit.
Zu den Kunstschaffenden: Die bildende Künstlerin Annette Lück-Lerche ließ sich von Formen und Strukturen anregen, die sie in der Natur vorfand. Prozesse der Natur wurden thematisiert und mit Papier zu einer Installation zum Thema „Wildnis“ gestaltet.
Barnabas Herrmann setzte sich mit der Umgebung auseinander, fertigte Skizzen an und malte daraus Bilder, die die Umwelt nicht wiedergeben, sondern deren wirksame Prinzipien isolieren und neu konzipieren.
René Gröger schrieb angelehnt an das Werk von Giovanni Boccaccio an seinem Werk „das neue Dekameron“, das in eine pandemische Rahmenhandlung eingebettet ist. Die Handlung verlegte er natürlich in die Lüneburger Heidelandschaft.
Die nächsten Kunstnachmittage gibt es erst wieder 2027 – also Samstag, 19. auf jeden Fall kommen!
Präsentation
Bei bestem Wetter konnten sich am 8. August die Besucher an dem Gebotenen einfach erfreuen oder aber auch kritisch damit auseinandersetzen.
Die lebendige Skulptur Luftikuss von Bettina Mileta wechselte unablässig ihre Form und bannte den Blick.
Im Anschluss an die Lesungen des Special Guest Achim Stegmüller, der seinen Deutschlandbesuch nutzte, aus seinem neuen Buch Der Prozess der Modernisierung vorzutragen, wurde jeweils lebhaft diskutiert.
Saskia Hollsteins Präsentation Mit Füßen treten zeigte auf einem eindrucksvollen Parcours auf Baumstämmen in feinsten kolo-rierten Holzarbeiten, was achtlos unter die Füße gerät - eine Auseinandersetzung mit der Umweltverschmutzung und Wegwerfgesellschaft.
Mirela Fioresy hatte Objekte fotografiert, Wasser aufgebracht und den Linseneffekt des Wassers nutzend nun partiell schemenhafte Fotos erstellt. Davon inspiriert entstanden schließlich eigen-ständige Aquarelle, Re I Fraction.
Abschlusspräsentationen 2026
Die Präsentationen der Residenzstipendiaten 2026 sind geplant
Samstag, den 16. Mai
Samstag, den 27. Juni
Samstag, den 8. August
Samstag, den 19. September
jeweils 11:00 bis 16:00 Uhr